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Wer braucht schon Nahversorger in Egg? Teil IV


1962 bis 1970


Gemeindeblatt 7.1.1962




Gasthaus Drei König, Großdorf: Backstube




Die neue Hauptschule kurz vor der Fertigstellung



Direktor Roman Bereuter vor der neuen Hauptschule.



Die Familie Mattle wurde im Sommer 1962 Pächter der Liftgaststätte.


Nächtigungen 1962: Sommer 28.262, Winter 2.893, Gesamt 31.155.



Das Behmann Geschäft war bekannt für die grosse Auswahl an Faschingsartikeln.



Diese Meldung ist nur teilrichtig.


Der Schlepplift an der Schetteregg wurde abgebaut und an den Brogenhang gestellt.


Der Babylift wurde im gleichen Jahr gebaut.


Vorarlberger Nachrichten 2.2.1963


Brongenlift.


Zur gleichen Zeit wurde seitens der Gemeinde Egg eine Bausperre für das Gebiet Amagmach, Fohren beschlossen, bis ein Flächenwiedmungsplan ausgearbeitet wurde.


Die Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt zog im 'Tuapar Hus' ein.


Gemeindeblatt 12.5.1963


Das Verkehrsamt wurde ebenfalls von der Sparkasse in das Haus Loco 8 ins Erdgeschoss verlegt. Das Verkehrsamt wurde nun von Tone Rehm geleitet, hatte aber nur saisonal geöffnet.

Die erste Abschlussklasse der Hauptschule Egg.




Das war wohl die klügste Entscheidung in diesem Jahrhundert.


Gemeindeblatt 18.8.1963


Die Familie Feldkircher betrieb auch eine kleine Eingatter Säge in Niederbuch 80.


Anton Feldkircher.



'Böltles Lado' in der Gerbe.


Im Erdgeschoss war die Adeg Gemischtwarenhandlung, die Mutter Frieda mit Tochter Olga versorgten und im 1. Stock hatte Schwiegertochter Alma ein Hutgeschäft.


Alma Heidegger mit Tochter Margit.



Olga und Margit Heidegger.



Die Rettungsstelle Egg wuchs stetig.




1963 hatte Sohn Guntram Hammerer Hammerer das Adeg Geschäft in Großdorf übernommen.


Anka Schneider Rain, Guntram Hammerer, Irmgard Spettel Andelsbuch und

Anna Hammerer.






Die Simma Vertretung hat Mechaniker Werkstätte Helmut Hörburger im Rosshag.




1963 machte man sich über den Müll Gedanken. Erst 1966 wurde das zur Pflicht und der Müll wurde von der Firma Ennemoser abgeholt. Der eigentliche Grund war eine Ratten Plage, die im ganzen Bregenzerwald herrschte.




In den 50er Jahren war das Bruggmühle Geschäft der Handelskette A & O beigetreten.



Der Bruggmühle Laden.


Marie, Peter und Hildegard Sutterlüty





Nur weil das mein Blog ist, darf ich meine erste Klasse bei einem Ausflug auf den Kaltenbrunnen auf noch anbringen. (Jahrgang 1957 und die geschupften 1956er)



Eines brennt mir schon lange auf der Zunge. Als ich als Schulerbub bei den damaligen Schneeverhältnissen vom Bühel herunter gewatet bin, noch bevor das erste Pferd mit einem Spitzpflug gefahren ist, mit Schuhen und Kleidern die nicht gerade Gore-Tex verstärkt waren, bei der Kirche ankam, von irgend einer Lehrperson täglich zur Schülermesse getrieben wurde, ich in einer beinahe gefrorenen Kirche in der Bank kniete, das man beim Hauch des eigenen Atems kaum zu den 'Stuchowiebon' hinübersah, dann muss ich heute sagen: Man hätte damals den Lehrkörper und die Kirche eigentlich anzeigen müssen.


Die Firma Lerchenmüller gehört zwar zum Andelsbucher Hafenloch, muss aber in einer Egger Geschichte erwähnt werden.


Ersten war dort nach der Auflösung der Löwen Tankstelle 1969 die nächste Tankstelle und zweitens lieferten sich der NSU Prinz und der Simca ein heißes Rennen in der Gemeinde.





Solche Inserate waren damals fast täglich in den Medien.


Vorarlberger Nachrichten 30.11.1963


Nächtigungen 1963: Sommer 28.418, Winter 2.869, Gesamt 31.287.



Vorarlberger Nachrichten 25.2.1964




Der Löwenladen wurde 1964 neu gebaut.

Während des Neubaus wurde der Laden in die Löwen Dependance verlegt.


Rosmarie und Hanni Wackerere, Maria Hammerer in der Löwen Dependance.


Der neue Adeg Laden


Die Löwen Mitarbeiter.


Marianne Meusburger, Gast, Lucia aus Bizau, Lydia Natter, Olga Heldbock,

Annele und Leo Weininger.




Der Mellauer Friseur Luis Innfeld hatte 1964 den Frisiersalon von Sutter im 'Krunoweart's Hus' in der Gerbe übernommen.







1964 gründeten Vater Rudolf Dorner mit seinen Söhnen Ing. Elmar und Konrad eine neue Firma.


Vater Rudolf war eigentlich gelernter Schreiner und Sohn Konrad machte eine Schuhmacherlehre bei Martin Heel und hatte danach beim Strolz in Lech Schischuhe erzeugt. Sohn Elmar war nach abgeschlossener HTL in Innsbruck im Zentrallabor der Firma Siemens beschäftigt. Er spezialisierte sich auf elektronische Messtechnik.



Konrad und Elmar Dorner.


Vater Rudolf Dorner.




Nächtigungszahlen August 1964 im Vergleich.


Vorarlberger Nachrichten 25.9.1964





Ohne diese Dame gäbe es keine Geschichten wie diese.


Maria Barbara Hammerer aus dem Gropper führte eine lückenlose Gemeindechronik von 1902 bis 1960.


Sie verstarb 1964.


Ab 1960 führte Ulrich Troy, Pfister die Gemeindechronik.




Gemeindeblatt 30.11.1964



Hugo Willi hatte mittlerweile das größte Wintersportartikel Geschäft im Bregenzerwald.



Das Erfolgsmodell kam 1966 auf den Markt.



Gemeindeblatt 30.11.1964



Die neuerschlossen Siedlung Engelgasse im Baufieber.



Nächtigungen 1964: Sommer 31.290, Winter 3.964, Gesamt 35.254.



Das Rössle in Ittensberg erfuhr einen nie dagewesene Aufschwung durch das Schi- und Wandergebiet im Amagmach.




Hutfabrik: Herbert Meusburger und Egon Albrecht beim Etikettieren.



Vorarlberger Nachrichten 15.4.1965



Bürgermeister Richard Natter und die Gemeindevertretung für die nächsten 5 Jahre.



Das Gasthaus Winterstaude der Familie Fetz im Kau erfreute sich grosser Beliebtheit.




Hugo Felder hatte sein Haus im Elmoos ganzjährig an die Stadt Bregenz vermietet.



Der Gasthof Ochsen mit dem Behmann Geschäft.


Fremdenverkehrsobmann Erich Behmann wurde 1965 zum Verbandsobmann Bregenzerwald gewählt. Sein Büro richtete er in der Post Dependance, in der ehemaligen Gemeindekanzlei ein.


1965 konnte Metzgermeister Peter Greber den traditionsreichen Kässtadel der Familie Simma/Weidinger kaufen.



Hier entstand nun eine moderne Metzgerei mit einem Verkaufsgeschäft und Wohnung.




Die Firma Dorner lieferte den ersten Auftrag in die Sowjetunion.


Vater Rudolf Dorner mit den Söhnen Konrad und Elmar und Hans Schneider, Unterbach.



Gemeindeblatt 18.12.1965



Nächtigungen 1965: Sommer 29.360, Winter 4.873, Gesamt 34.233.



Die ausgetragenen Schirennen auf der Schetteregg für die Vorder- und Mittelwälder Gemeinden, sowie für das nahegelegene Schwabenland wurden zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die die Liftgesellschaft und den Schiclub Egg.


An der Zeitnehmung sind Theodor Fetz und Erich Behmann.


Die Startnummern für die Schüler von Sport Willi Egg. Auch Zielbanner gab es von Sport Willi.



Schilehrer Tone Brändle mit seinem Kurs.



Gasthof Ochsen



1966 Privatobjekt Gülke.


Hotel mit 25 Gästezimmern und Restaurant, Kegelbahn,

2 Schwimmbecken, Lebensmittelgeschäft , 61 Ferienhäusern, Reithalle und Minigolfanlage.


Zustandekommen sind 7 winzig-kleine Ferienhäuschen, die heute am Waldesrand vor sich hin schlummern.



Schneidermeister Kaspar Eberle im typischen Schneidersitz.



Egg bekam 1966 die erste Drogerie.


Untergebracht war die Drogerie von Adolf Mitterberger in Klebern im ehemaligen Gasthaus Hirschen.




1966 wurde das Verkehrsamt unter der Leitung von Tone Rehm im Sparkassengebäude ebenerdig eingerichtet. Im Winter zuvor hatte er seinen Tellerlift am Kopachhang an die Liftgesellschaft verkauft. Das Verkehrsamt war nun ganzjährig geöffnet.



Auch beim 'Väaschtorar' in der Mühle gab es 1966 einen Generationenwechsel.

Sohn Richard ehelichte Isolde Hammerer vom Adler in Großdorf.


Der Laden wurde modernisiert und hatte noch bis 1971 offen.




Die Allgemeinde Pflicht-Abfallabfuhr gilt seit 1966.


Das war der erste Trommel Müll LKW der Firma Karl Ennemoser.



Beim Tonele.


Wirte- und Ladner Ehepaar Toneles Tones Tone mit Katharina, Hanspeter Troy mit Gattin, Ferdinand Meusburger und Karl Fetz.


Nächtigungen 1966: Sommer 37.906, Winter 4.714, Gesamt 42.620




German in der Backstube.