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Die Vogelweider, Teil I, 1948 bis 1964

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Es ist dem gebürtigen Großdorfer Hans Hammerer geschuldet, dass ich diese Geschichte schreibe. Beim Durchsehen seines Musik-Fotoalbums sind wir auf Bilder der Sägerrunde "Die Vogelweider" gestoßen, bei denen Hans von 1971 bis 1996 mitgewirkt hat.


Kom.Rat Prof. Hans Hammerer


Hans Hammerer war Gründer & Inhaber des "Kur- & Gesundheits Centers Lingenau" (1976 - 2003), sowie Gründer der ersten "G`sund & Vital" Wellnesshotelgruppe in Österreich mit 32 Partnerhotels & über 200 Trainerausbildungen. Außerdem war er Landesvorsitzender der "Singenden Krankenhäuser & Seniorenhäuser" in Österreich.


Ich hatte diesen Chor aus Dornbirn ehrlicherweise nicht auf dem Radar. Als bekennender Rolling Stones Fan liegt meine musikalische Jugend auf dem Bödele, im Felsenkeller bei Franz Fetz. Das Bödele ist bis heute ein Kraftplatz für mich geblieben.

Wahrscheinlich habe ich auch deshalb schon einige Beiträge über das Bödele veröffentlicht, die auf meiner Archiv-Blog Seite zu finden sind.

Die kulinarische Challenge am Bödele

Das Bödele – Sehnsuchtsort für reiche Textiler

Felsenkeller – Let’s Fetz in 2 Teilen


Meinen ersten Blog überhaupt habe ich über die Vier Roulettis geschrieben, die ja bekanntlich alle aus Dornbirn stammten.

Die Vier Roulettis - Eine musikalische Zeitreise


Vor einigen Tagen habe ich mit ORF Vorarlberg Archivar Gilbert Hämmerle telefoniert. Ich erzählte ihm von meinem Ansinnen, eine Geschichte über die Sägerrunde „Die Vogelweider“ zu schreiben. Seine Antwort war kurz und bündig: Der wahrscheinlich beste Klangkörper, den es in Vorarlberg je gab!


Pünktlich zum 125-Jahr Jubiläum der Stadt Dornbirn darf diese stimmgewaltige Dornbirner Institution natürlich nicht fehlen. Übrigens, 2001 brachten die Vogelweider eine CD zum 100. Geburtstag der Stadt Dornbirn heraus. Die Vogelweider waren auch schon beim 50. Geburtstag der Stadt Dornbirn 1951 und beim 75. Geburtstag 1976 mit einigen Liedern dabei.


Stadt Dornbirn 2024 mit 52.080 Einwohnern.


Stadt Dornbirn 1950 mit 22.200 Einwohnern.


Ton einschalten, anklicken, geniessen und weiterschmökern.


















Entstanden ist dieser Männerchor nach dem 2. Weltkrieg mit ein paar Südtirolern. Davon gab und gibt es in Dornbirn bekanntlich genug. Damals machten die 2000 Südtiroler/innen 10 Prozent der Stadtbevölkerung aus.


Die traurige Geschichte der Südtiroler Optanten und Dableibern.

Die Geschichte der Optanten bezieht sich primär auf das Schicksal der deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler. Nach dem Hitler-Mussolini-Abkommen von 1939 wurden sie vor die zerstörerische Wahl gestellt, ins Deutsche Reich auszuwandern (Optanten) oder unter faschistischer Herrschaft in Italien zu bleiben und ihre Identität aufzugeben (Dableiber).


NS-Propagandaschrift.

(die Verwendung von NS Symbolen dient rein dokumentarischen Zwecken)


Gemäß den Plänen der Diktatoren Adolf Hitler und Benito Mussolini sollten die Deutschsprachigen aus Südtirol „Heim ins Reich“ geholt werden. Angst vor dem faschistischen Regime des „Duce“, wirtschaftliche und soziale Not und intensive Propaganda der Nationalsozialisten bewegten den Großteil der Südtiroler Bevölkerung zur Wahl „Großdeutschland“.


Die Bauten in Dornbirn waren gemeinsam mit Bregenz die ersten, bei denen noch 1939 mit der Errichtung begonnen wurde.


Bau der Südtiroler Siedlung "Im Dreiangel".


Es folgten die restlichen damaligen Städte und die größeren Gemeinden Vorarlbergs. Allein in Dornbirn wurden 600 Wohnungen errichtet, verteilt auf 122 Häuser und vier Siedlungen.


Die Optanten auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft.


Nach dem 2. Weltkrieg machten die rund 2.000 Südtirolerinnen und Südtiroler ca. zehn Prozent der Dornbirner Einwohner aus. Sie hatten bei der Akzeptanz durch die „Einheimischen“ mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie nach ihnen die Zuwanderer aus Innerösterreich und die „Gastarbeiter“. Begriffe wie„Tschingolar“ und „Karrenzieher“ waren gebräuchliche Schimpfwörter für die Zugewanderten aus Südtirol. Zwar wurden den Südtiroler Familien für damalige Verhältnisse moderne Wohnungen zugewiesen, doch das Leben der Menschen war vom nationalsozialistischen Regime bereits verplant.


Die Männer wurden sofort zum Kriegsdienst eingezogen, und mussten deshalb von den Frauen in der Industrie ersetzt werden . Eine alte Dornbirner Südtirolerin erinnert sich, dass sie schon am Tag nach der Ankunft aus dem Auffanglager in Innsbruck abgeholt und zum Arbeiten in der Textilindustrie eingeteilt worden waren: „Gefragt wurden wir nicht.“


Viele Dornbirner Familien haben ihren Namen aus dem Südtirol: Auer, Ausserhofer, Baldessari, Bampi, Bertignoll, Bonell, Benvecchio, Dalpalu, De Gasperi, Detomaso, Gabrielli, Gamper, Gruber, Gutgsell, Hafner, Innerkofler, Insam, Kaneider, Kapeller, Kerer, Kuen, Leitner, Micheli, Mitterer, Mitterhofer, Mitterrutzner, Nicolussi, Nidermair, Oberegger, Oberhuber, Oberlechner, Peer, Prantl, Putzer, Rautscher, Schenk, Schwarz, Scrinzi, Stecher, Stocker, Tabarelli, Thaler, Trenkwalder, Untermazoner, Urthaler, Valersi, Vigl, Vikoler, Vinante, Volgger, Wieser u.a.m.


Das Schicksal der Familie Platzgummer aus dem kleinen Bergdorf Schalders, oberhalb von Brixen in Südtirol.



Peter und Maria Platzgummer verließen ihre Heimat 1942 mit der jüngsten Tochter Zita und fanden eine Wohnung in der Dornbirner Dreiangel Siedlung. Laut Enkelsohn Mag. Hanno Platzgummer soll sein Großvater ein unruhiger Kopf gewesen sein, der ständig unterwegs war.

Peter und Maria Platzgummer in ihrer neuen Heimat im Dreiangel.


Die Töchter Hedwig, Hilde und Sohn Peter blieben in Italien.


Sohn Karl bekam 1938 eine Anstellung in der Pension Val di Sogno am Gardasee als Hausbursche.


Als Kind besuchte Karl für 4 Jahre eine sogenannte Katakombenschule. (Katakombenschulen wurden geheime, illegale Notschulen bezeichnet, die während des italienischen Faschismus ab 1925 in Südtirol organisiert wurden. Rund 30.000 Kinder wurden in Privatwohnungen und Bauernhöfen unter Einsatz von Leib und Leben in ihrer deutschen Muttersprache unterrichtet, da das Regime den Gebrauch der deutschen Sprache verboten hatte.)


Im April 1939 nahm Karl Platzgummer an der italienischen Besetzung Albaniens teil.


Bereits 1940 wechselte er zur deutschen Wehrmacht. Dort gründete er das Singquartett "Die Tiroler Sänger" (Karl Platzgummer rechts).


Die Tiroler Sänger


Bei diesem Heimatabend im Herbst 1940 in Garmisch hatten die Tiroler Sänger ihren ersten Auftritt in der Öffentlichkeit.


Karl Platzgummer gehörte der Spezialeinheit "Brandenburg" an. (Die meist ausländischen Soldaten sprachen oft fremde Sprachen, trugen gegnerische Uniformen und täuschten den Feind, um Brücken oder Fabriken vor der Zerstörung zu sichern.)


Als Kriegsverwundeter tauchte Karl ziemlich bald nach Kriegsende 1945 bei seinen Eltern in Dornbirn auf.


Karl Platzgummer war ein Mann mit großem handwerklichem Geschick. Er fand eine Anstellung in der Strickereiwarenfabrik Mäser in der Kehlerstrasse.



Später arbeitete er bei F.M. Rhomberg, als Installateur bei Ernst Zehrer, Moosmahdstrasse und dann wieder bei F.M. Rhomberg.


Die Rhomberg Fabrik in Dornbirn.


Die Entstehung der Spiel- und Volkstanzgruppe Rosengarten.


Im Juni 1945 wurde auf die Initiative einiger junger Südtiroler Mädchen und Burschen eine Tanzgruppe gegründet, die sich auf den Vorschlag von Alfred Schönsberg „Freie Südtiroler Spiel- Schuhplatter- und Volkstanzgruppe Rosengarten" nannte. Im Herbst 1946 wurde der Verband der Südtiroler in Vorarlberg gegründet, der die Aufgabe übernahm, die im Lande lebenden Landsleute sozial und kulturell zu betreuen. Zeitgleich unterstellte sich die Gruppe dem Verband der Südtiroler. In der Zeit von 1954 bis 1997 leitete Karl Wieser mit großem Engagement die Gruppe.


Fünf Tage nach der Gründung hatte die Rosengarten Gruppe am 22.6.1945 den ersten Auftritt in Bad Schachen anläßlich des Besuches des Sultans von Marokko.


Bereits 1946 gab es unter der Leitung von Karl Platzgummer ein Doppelquartett innerhalb der Rosengarten Gruppe.


Vorarlberger Nachrichten 23.2.1946


Karl Platzgummer mit Gitarre.


Vorarlberger Nachrichten 24.10.1946


Die Südtiroler hatten kulturellen Nachholbedarf.

In den dreißiger Jahren wurde von den Faschisten das Südtiroler Volks- und Brauchtum völlig erstickt. Sämtliche Gesangsvereine, Theatervereine, Musikkapellen, ja sogar die freiwilligen Feuerwehren wurden aufgelöst.

 

Ich bin überzeugt, dass die Gruppe Rosengarten auch aus dem Heimweh der Beteiligten entstanden ist. Die Südtiroler Optanten mussten alles zurücklassen und bei uns einen Neuanfang machen.  Schließlich kamen sie aus einer Gegend, die wohl zu den Schönsten auf diesem Planeten zählt. Nicht umsonst ist das Südtirol bis heute das beliebteste Reiseziel der Vorarlberger.

 

Die Volkstanzgruppe Rosengarten im Jahr 1969.

Die Geburtsstunde der Vogelweider.

 

Es wäre naheliegend zu glauben, dass die Sängerunde nach dem bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des Mittelalters Walther von der Vogelweide benannt wurde. So wurde das auch später in Festschriften der Vogelweider dargestellt. Behaupten doch viele der Südtiroler bis heute, er sei einer der ihren gewesen. Bewiesen ist das allerdings nicht. Walther von der Vogelweide wurde um 1170 möglicherweise in Würzburg geboren und ist um 1230 verstorben.

 

Der Vogelweider Chronist Karl Brida beschreibt einen weitaus banaleren Grund, der vermutlich zumindest die Initialzündung für die Namensgebung war. Karl Platzgummer, Hans Wolf und Hans Vieider folgten einer Einladung nach Lustenau. Da zu später Stunde kein Bus fuhr, machte man sich auf Schusters Rappen auf den Heimweg nach Dornbirn. Auf der damaligen Vogelweiderstraße (heute Vogelweidergasse), auf der Birkenwiese kam ihnen die Idee, einen Volksliederchor zu gründen. Dies geschah im Spätherbst 1947.

 


Bei einer außerordentlichen Sitzung der Rosengarten Gruppe kam es zu Meinungsverschiedenheiten. Daraufhin traten Karl Platzgummer, Hans Wolf, Josef und Alois Hanspeter aus der Rosengarten Gruppe aus.

Dazu gesellte sich noch Hans Vieeider. Damit war der Grundstock für die Vogelweider gelegt. Nun begann die Werbung weiterer Sänger. Im Jänner 1948 war der Chor komplett. Karl Platzgummer traute sich das Amt als Chormeister zu.


 

Die ersten Proben fanden in der Wohnung von Hans Vieider statt. Später fanden die Proben im Schwanen und im Kolpinghaus statt. Von 17 Mann konnten nur 3 Noten vom Blatt lesen.

 

Man gab sich Mühe, Melodien und Texte auswendig zu lernen, darin sah der Chormeister ein großes Plus gegenüber anderen Chören.

 

Die Vogelweider im Gründerjahr 1948.

Chormeister: Karl Platzgummer. 1. Tenor: August Kalb, Josef Köb, Hans Moosbrugger, Anton Spiegel. 2. Tenor: Josef Furggler, Willi Geieregger, Erich Kalb, Hans Wolf. 1. Bass: Karl Brida, Otto Costa, Josef Hanspeter, Anton Marageter. 2. Bass: Josef Abrederis, Alois Hanspeter, Leo Lies, Hans Vieider.



Vorstand Hans Wolf, Vorstand Stellvertreter Hans Moosbrugger, Kassier Hans Vieider.


Das langjährige Mitglied, Vorstandsmitglied und Ehrenmitglied der Vogelweider, Armin Ölz, Dornbirn, Eisweiher hat die Ereignisse und Auftritte der Vogelweider penibel dokumentiert. Dies soll uns fortan als Jahresüberblick dienen.



Karl Platzgummer hatte regen Kontakt zum bedeutenden Tiroler-Lied Komponisten Ferdinand Csaijka.


Das erste Konzert der Vogelweider fand am 17. April 1948 im Vorarlberger Hof in Dornbirn statt. Mitgewirkt hat damals auch ein Kinderterzett.

 

Der Vorarlberger Hof.


Folgende Lieder wurden von den Vogelweidern gesungen: Du Ländle meine teure Heimat, Heimat (Meranerlied), s’Muatterl, s’Gartl, s’Gamsgebirg, zum Tonz, Auf der Olm bei den

Zirm, Die Warzn, Die Hoazat, s’Kasermandl, Zillertaler-Jodler, Mein Wunsch.


Vorarlberger Nachrichten 23.4.1948


Dornbirner Gemeindeblatt 6.6.1948


Am Ende des Vereinsjahres 1948 riskierte man eine öffentliche Veranstaltung über die Stadtgrenzen hinaus und organisierte ein Konzert in der Linde in Lustenau. Das finanzielle Ergebnis war mit 30 Besuchern ein Defizit.

Einnahmen: 380 S, Ausgaben 474,26 S, Defizit 94, 26 S. Man beschloss nun eine interne Sammlung im Chor durchzuführen mit dem Ergebnis von 74,75 S. Dann steuerte Karl Platzgummer noch einmal 10 S bei. Nun fehlten immer noch 9.51 S. Jeder Sänger gab etwas, doch das wurmte einige. Josef Köb und Anton Spiegel traten daraufhin aus dem Chor aus.

 

Zu den Auftritten fuhren die Vogelweider auch in den kommenden Jahren innerhalb Vorarlbergs meist mit dem Fahrrad.


Das Probelokal war nun im Löwen in der Riedgasse 33. Die Vogelweider mussten dafür Miete bezahlen.


Ein Bild aus früheren Zeiten.


Dornbirner Gemeindeblatt 2.1.1949


Die interne Faschingsunterhaltung der Vogelweider im Kolpinghaus.


Aus dem ehemaligen Gasthaus Hirschen in der Jahngasse entstand später das Kolpinghaus.


Karl Platzgummer war in seinem Fach als Chormeister völliger Autodidakt. Bei Bundesmusikdirektor Prof. Xaver Westerop erlernte er das Klavierspiel, Komposition und das Dirigieren. Wie sein großes Vorbild Serge Jaroff, Dirigent des Don Kosaken Chores, dirigierte Platzgummer nie mit ausgestreckten Armen.


Schon bald schrieb er Notenblätter wie dieses.


Dornbirner Gemeindeblatt 6.2.1949


Das Vereinshaus in der Schulgasse 36.


Ausflug ins Laterns.


Beim Herbstkonzert im Schlossbräu trugen die Vogelweider erstmals eine rote Krawatte mit gesticktem Violinenschlüssel. Schwarze Hose, weisses Hemd und Krawatte. Die ersten Anzeichen einer Uniform sozusagen.


Das Schloßbräu im Oberdorf aus früheren Jahren.


Vorarlberger Nachrichten 21.10.1949

Dornbirner Gemeindeblatt 20.11.1949



Das Gasthaus Rose im Hatlerdorf.


Am 6.3.1950 heirateten Karl Platzgummer und Erika Schwendinger aus der Gabelsbergerstrasse 10, Dornbirn.


Sohn Franz wurde bereits 1948 geboren. Dann folgten Hanno 1952 und Jutta 1954.


Fortan erledigte Erika sämtliche administrativen Arbeiten für Ehemann Karl, der ja nur eine minimale Schulausbildung genießen konnte. Erika arbeitete bei der Dornbirner Sparkasse und war vermutlich in Vorarlberg die erste weibliche Bankleiterin, als sie die Zweigstelle in Hohenems übernahm.


Der erste Auslandsauftritt der Vogelweider fand in Kotten bei Kempten statt.

Josef Hanspeter und Karl Brida fuhren mit den Fahrrändern nach Kempten um den Termin zu fixieren.


Vorarlberger Nachrichten 21.4.1950


Dornbirner Gemeindeblatt 26.4.1950


Die Vogelweider sangen die Schubert Messe in der Stadtpfarrkirche Überlingen

am 21.9.1950.


Dornbirner Gemeindeblatt 8.10.1950


Bei diesem Konzert machten die Vogelweider Bekanntschaft mit dem Komponisten Georg Hering-Marsal.


Vorarlberger Nachrichten 10.10.1950


Vorstand Hans Wolf und Chormeister Karl Platzgummer.


Das neue Gruppenbild der Vogelweider entstand bei der Einweihung der Fatimakirche im Gütle am 22.10.1950, wo die Vogelweider die Schubertmesse sangen.



v.l.n.r. 1. Reihe: Hans Moosbrugger, Hans Wolf, Karl Platzgummer, Hans Vieider, Alois Hanspeter. 2. Reihe: Karl Cordin, Werner Wohlgenannt, Josef Böckle, Toni Marageter, Karl Brida, Franz Vigl, Josef Abbrederis. 3. Reihe: Josef Prinoth, Ludwig Koch, Josef Hanspeter, Franz Hanspeter, Eugen Lerch, Walter Lerch.


Dornbirner Gemeindeblatt 3.12.1950


Das Gasthaus Mohren in der Marktstraße.


Die Vogelweider suchen Nachwuchs.


Dornbirner Gemeindeblatt 31.12.1950



Erika und Karl Platzgummer mit Sohn Franz in der Gabelsbergerstrasse 10.


Dornbirner Gemeindeblatt 15.4.1951


Vorarlberger Nachrichten 24.4.1951



Die erste Reise nach Südtirol.

Endlich konnten die Südiroler ihren Sängerkollegen, Frauen und Bräuten ihre alte Heimat zeigen.


Vor dem Kurhaus in Meran.


Beim Kalterer See.


Werner Wohlgenannt mit Gattin vor der Walther von der Vogelweide Statue in Bozen.


Eine Statue versinnbildlicht das Schicksal Südtirols.

Das deutsch-nationale Bürgertum gab die Statue in Auftrag. Sie war mit Blick nach Süden gerichtet und sollte das Grenzgebiet des deutschen zum italienischen Sprach- und Kulturgebiet markieren.

 

Geformt aus Laaser Marmor wurde die Statue auf einem Marmor Brunnen 1889 auf dem Johannsplatz neben der Bozner Stadtpfarrkirche eingeweiht. Dieser wurde später in Waltherplatz umbenannt.

 

Nach dem 1. Weltkrieg sollte die Statue durch eine Statue des römischen Drusus ersetzt werden. Dies kam nach einer Kontroverse zwischen dem Faschisten Benito Mussolini und Gustav Stresemann, Kanzler der Weimarer Republik nicht zustande. 1935 veranlassten die Faschisten eine Versetzung in den weniger zentralen Roseggerpark. Seit 1981 steht die Statue wieder an ihrem ursprünglichen Platz.


 

Neueren Studien zufolge, soll Walther von der Vogelweide nicht in Südtirol, sondern möglicherweise in Würzburg geboren worden sein.


Die Vogelweider im Lehrlingsheim in Bozen beim Konzert am 30.4.1951.


In Klausen.


Vorarlberger Nachrichten 7.5.1951


Im Mai 1951 fand die erste Bandaufnahme bei Radio Vorarlberg statt. Gleichzeitig knüpfte man erste Kontakte mit dem Männerchor Concordia Laupheim.


Bei der Primiz im Gütle am 1.7.1951 für den Ukrainer Johannes Luzeknj sangen die Vogelweider die Schubert Messe.


Vorarlberger Nachrichten 5.7.1951


Die Vogelweider waren Teil des Programms zum 50. Geburtstag der Stadt Dornbirn.


Vorarlberger Nachrichten 21.7.1951

















Im Juli 1951 fand die 2. Bandaufnahme bei Radio Vorarlberg statt. Die Vogelweider nahmen am Sängerfest in Lindenberg teil.


Dornbirner Gemeindeblatt 9.9.1951


Die Vogelweider.


Die Vogelweider nahmen am Liederabend in Lindenberg am 20.10.1951 teil.


Ostallgäuer Anzeiger


Im Jänner wurden im Studio Vorarlberg folgende Lieder aufgenommen: O Hoamatle, Der Gugger, Luag wie tritt min Schatz daher, Grüß die Gott mi subers Ländle.


Vorarlberger Nachrichten 18.3.1952


Am 24.5.1952 machten die Vogelweider einen Ausflug nach Laupheim.











Die befreundete Sängerrunde Alpenland, Bludenz mit Chorleiter Martin Jandl.


Dornbirner Gemeindeblatt 7.12.1952


Der Braugasthof Sägerhof.


Im Dezember 1952 wurden im Studio Vorarlberg die folgenden Weihnachtslieder aufgenommen: Es hot sich holt eröffnet, Es wird scho glei dumpa.


Dabei war man weit entfernt von einem Weihnachtsfrieden. Es gab Querelen mit dem Chormeister und dem Vorstand. Einige Sänger wurden aussortiert, andere verließen den Chor unverhofft.


Das neue Vereinsjahr begann mit der Suche nach neuen Sängern.


Es folgte eine Bandaufnahme im Studio Vorarlberg mit den Liedern: So geahts, s'Pfeiferliadl, Innsbruck ich muss dich lassen, As dunklot ondra Bänko, Jägerlied.

Vorarlberger Nachrichten 24.6.1953


Die Miete des Probelokals im Löwen in der Riedgasse wurde immer mehr zur finaziellen Belastung. Nach der Kündigung wechselte man in die Tiroler Weinstube in der Mozartstrasse von Anni und Otto Janes.


Gründungsmitglied Hans Vieider verzog Ende 1953 zurück in seine Heimat nach Kaltern.


Vorarlberger Nachrichten 23.1.1954


Es folgten Bandaufnahmen der folgenden Lieder: Muß i denn zum Städtle hinaus, Schäferlied, Still ruht der See, Wohlauf noch getrunken, Die ejscht Liebi, As bluit am Bach der Kätzlibom.

Hinzu kam noch eine Aufnahme für eine Apfelsaftwerbung.


Dornbirner Gemeindeblatt 21.2.1954


Die Vogelweider beim Ball der Jahrgänger 1925 und 1926 im Vereinshaus.


Die Vogelweider vor ihrem neuen Probelokal "Tiroler Weinstube" von Herr und Frau Janes in der Mozartstrasse.


Nach der Sommerpause stand die zweite Südtirolreise mit den Frauen, Bräuten und Schlachtenbummlern bis zum Gardasee an. Es gab Konzerte in Neumarkt und Bozen.


Besuch in Franzensfeste.


Die Vogelweider in Trient.


In Cortina.


Karl und Erika Platzgummer mit Sohn Franz am Gardasee.




Bei der Beerdigung des Förderers und Hauskomponisten Ferdinand Csajka lernten die Vogelweider den Tiroler Komponisten und Chormeister des Wolkensteiner Chores

Prof. Artur Kanetscheider kennen.




Nach einer Kontaktaufnahme mit dem Pforzheimer Männerchor traf man sich in Dornbirn.


Verabschiedung des Männerchors "Arlinger" aus Pforzheim am Marktplatz in Dornbirn am 26.9.1954.


Nach Querlelen mit dem Vorstand Eugen Lerch trat Chormeister Karl Platzgummer zurück. Ausgeholfen haben Martin Jandl aus Bludenz und Prof. Hans Walter.


Dornbirner Gemeindeblatt 6.2.1955


Im Mai traten die Vogelweider in der vollbesetzen Schwarzwälderhalle in Pforzheim auf.


Abschied in Pforzheim.


Vorarlberger Nachrichten 4.6.1955


Die Familie Platzgummer mit Franz, Hanno und Jutta am Kühberg in Dornbirn.


Nach einer Aussprache mit dem Vorstand Eugen Lerch kehrte Chormeister Karl Platzgummer im November 1955 zu den Vogelweidern zurück.

Dornbirner Gemeindeblatt 27.11.1955


Das Preisjassen spülte 4.895 S in die Kasse des Vereins.


Dornbirner Gemeindeblatt 25.12.1955


Nun konnten endlich alle finanziellen Löcher gestopft werden.


Mitwirkung der Vogelweider am 17.3.1956 bei der Gewerkschaft der Buchdrucker im Brändle-Saal in Bregenz.


Mitwirkung beim Clubabend des VATC im Hirschen am Marktplatz.


Vorbereitungen für das Frühjahrskonzert.


Ein Lied, das Natalie Beer für die Vogelweider schrieb.


Ein Lied, das Hannes Grabher für die Vogelweider schrieb.


Vorarlberger Nachrichten 22.5.1956





Die Vogelweider im Gasthaus Taube, Kehlerstrasse bei Ivo Lecher.


Vorarlberger Nachrichten 29.5.1956


Die Vogelweider bei einem Ständchen vor dem Gasthaus Rose im Hatlerdorf.


Im August 1956 machten die Vogelweider eine Ausflug nach Zürich.


Im Zoo in Zürich.


Am Flughafen in Kloten.


Dornbirner Gemeindeblatt 3.12.1956


Am 26.12.1956 brachten die Vogelweider Frau Dr. Hedwig Thurnher (aus der Mäser Elastisana Familie) ein Ständchen, was sich in der Vereinskasse sehr positiv bemerkbar machte und zum Jahresende einen noch nie dagewesenen Saldovortrag bescherte. Dies wurde natürlich auch in den Folgejahren beibehalten.


Die Vogelweider singen den Tatzlwurm.


Mitwirkung der Vogelweider beim Ball des Jahrgangs 1905 im Schwanen, Lustenauerstraße.


Vorarlberger Nachrichten 13.5.1957


Empfangskomitee für die Wolkensteiner mit den Trachtendamen.


Die Wolkensteiner aus Innsbruck mit Chorleiter Prof. Kanetscheider in der Mitte.


Ein Lied von Prof. Kanetscheider.


Vorarlberger Nachrichten 25.5.1957


Die Vogelweider beim Sängerfest in Bregenz.


Die Vogelweider nahmen auch am Sängerfest in Mauren, Liechtenstein teil.


Vorarlberger Nachrichten 10.6.1958


In der Sommerpause reisten die Vogelweider nach Brixen im Südtirol.


Das berühmt-berüchtigte Zimmer 17 im Schwarzen Adler in Brixen.


Die Vogelweider haben beim Sängerfest 1959 in Egg teilgenommen.


Vorarlberger Nachrichten 30.5.1959


Über den Landessängertag in Egg 1959 habe ich 2021 einen Blog geschrieben.





Der Festumzug in Egg wurde vom ORF aufgezeichnet und eine Woche danach erschienen auch die Vogelweider bei der Sendung Österreich-Bild erstmals im Fernsehen.


Vorarlberger Nachrichten 13.10.1959


Vorarlberger Nachrichten 30.11.1959


Die Vogelweider wurden mittlerweile zu einer bekannten Größe in der Chorlandschaft. Die von Radio Vorarlberg aufgenommenen Lieder wurde gerne in Radiosendungen unter die Hörer gebracht.


Aber würde das auch so bleiben in den 1960er Jahren? In einem Jahrzehnt, das weltweit mehr neue Musik hervorbrachte, wie jemals zuvor und danach.


Der deutsche Schlager erlebt neue Sternstunden und 80 Prozent der Schlagerstars und

-Sternchen kamen aus dem Ausland. Der Rock ‚n‘ Roll war gekommen, um zu bleiben. Lateinamerikanische Rhythmen und der Calypso hielten Einzug und auch in Vorarlberg wurde nun Tango, Cha, Cha, Cha und Rumba getanzt.  


Das Musikangebot wurde so vielfältig, dass man neue Genres brauchte. Der britische Beat, die schwarze Soul Musik, die nun weiß-gewaschen wurde und aus der später der Funk und die Disco Musik entstanden. Aus der amerikanisch weißen Volksmusik resultierte die Country Musik, die ersten Rock- und Folk-Rock Platten konnte man nun beim Stemberger in der Kaiserstraße in Bregenz kaufen. Mit Desmond Dekker's Israelite kam der erste Reggae Titel in die österreichischen Hitparade, Blues und Swing wurden zu Jazz. Moderne Musik, die sich immer noch nicht einordnen ließ, wurde ganz einfach Pop genannt.


Wir machen kurzen Vorausblick in das Jahr 1968, bevor die Vogelweider Geschichte 1960 weitergeht.


Bravo Heft, Jänner 1968.


Jeden Mittwoch um 17:55 Uhr war ein Pflichttermin für mich und mein kleines Transistorradio. Die Bravo Hitparade mit Frank Elstner auf Radio Luxemburg.

 

Auch die österreichische Volksmusikszene erlebte in den 1960er Jahren eine Blütezeit. Anfangs waren es noch die Egerländer und die Kern-Buam, aber dann kamen neue Instrumenten-Formationen mit den Oberkrainern und den Inntalern.

 

Die Musik war sozusagen global geworden. Mit einher ging die Rebellion der Jugend gegen die Eltern und das Establishment. Die Haare wurden länger, die Hosen oben enger und unten weiter, die Röcke kürzer.

 

Nie war der österreichische Rundfunk mit seinen Programmen vielseitiger, wie in dieser Zeit. Der Landesender Ö Regional und Ö1 bedienten die Eltern und der neue Ö3 Sender die Jugend.


Vorarlberger Nachrichten 20.7.1968


Das Fernsehen hielt auch in den Vorarlberger Wohnzimmern Einzug. Schon bald gab es die ersten Fernsehshows mit viel Musik. Ich erinnere mich an die Formate: „Der goldene Schuss“ mit Lou van Burg und später mit Vico Torriani, „Einer wird gewinnen“ mit Hans-Joachim Kulenkampff, „Zum Blauen Bock“ mit Heinz Schenk und „Wünsch Dir was“ mit Vivi Bach und Dietmar Schönherr.

 

In die Kinos liefen Musikfilme mit Peter Alexander, Peter Kraus und Conny Froboess.


 

Die 1960er Jahre waren auch das Jahrzehnt der Tanzkapellen in Vorarlberg. Aus dem Bregenzerwald kamen zwischen 1950 und 1980 sage und schreibe 82 Tanzkapellen, Duos und Alleinunterhalter nicht mitgerechnet. Die einheimische Bevölkerung und auch die zunehmenden Gästeschichten wollten nach den schweren Kriegsjahren im wirtschaftlichen Aufschwung unterhalten werden.


Vorarlberger Nachrichten 20.7.1968


Die Frage ist also durchaus berechtigt. War in dieser Zeit der musikalischen Vielfalt wirklich noch Platz für das authentische Liedgut der Vogelweider? Die Antwort ist kurz und bündig: Ja, gerade deshalb!

 

Die Musikkritiker der Vorarlberger Nachrichten und die Sendungsmacher von Radio Vorarlberg waren Herren fortgeschrittenen Alters, deren die oft einfach gestrickte Popularmusik ein Dorn im Auge war. Das Liedgut der Vogelweider wurde als willkommene Gegenströmung angesehen. Der älteren Vorarlberger Gesellschaft ging es vermutlich genauso.


Vorarlberger Nachrichten 20.7.1968


Also, liebe Vogelweider, auf zu neuen Ufern!


Dornbirner Gemeindeblatt 8.5.1960


Die Rötelsteiner waren eine Formation aus der Musikgesellschaft Hatlerdorf.


Vorarlberger Nachrichten 10.5.1960


Dornbirner Gemeindeblatt 5.6.1960


Auf gehts ins Südtirol.


Karl Platzgummer freut sich auf seine 'alte' Heimat.


Das Konzert in Villnöß am selben Abend.


Villnößtal.


Der Schwarze Adler im Brixen. Auch in Brixen hat man ein Konzert gegeben.


Beim Bocciaspiel.


Vorarlberger Nachrichten 12.7.1960


Dornbirner Gemeindeblatt 29.1.1961


Die Vogelweider beim Faschingsball im Schloßbräu.


Vorarlberger Nachrichten 7.4.1961


Vorarlberger Nachrichten 29.4.1961


Im Gasthaus Helvetia in der Schmelzhüttenstrasse fand so manche Feier der Vogerlweider statt.


Vorarlberger Nachrichten 9.5.1961


Vorarlberger Nachrichten 10.5.1961


Dornbirner Gemeindeblatt 1.10.1961


Vorarlberger Nachrichten 4.10.1961

 


Vorarlberger Nachrichten 21.12.1961



Vorarlberger Nachrichten 16.5.1962


Beim Sängerfest in Feldkirch trugen die Vogelweider erstmals ihre neue Uniform.


Vereinsausflug "Rund ums Ländle".


Die Vogelweider wurden vom Männerchor Brixen zu ihrem 100-Jahr Jubiläum eingeladen.


Das berühmt-berüchtigte Zimmer 17 im Schwarzen Adler in Brixen.




Vorarlberger Nachrichten 5.11.1962


Karl Platzgummer erklärt einem befreundeten Chorleiter, wie das Pfeiferlied richtig gesungen wird.




Vorarlberger Nachrichten 19.1.1963


Dornbirner Gemeindeblatt 21.4.1963


Vorarlberger Nachrichten 23.4.1963

 

Mit dem Lustenauer Heimatdichter Hannes Grabher verband Karl Platzgummer eine tiefe Freundschaft.


Über die Pforzheimer Sänger bekam Vorstand Karl Brida einen Kontakt eines Weinkellers in Flonheim. Dadurch kam es zur Beziehung mit dem Männerchor Flonheim.


Die Vogelweider im Rheinland bei Bingen.


Die Drosselgasse in Rüdesheim am Rhein.


Auch die Rheinländer haben guten Wein.


Die Vogelweider vor dem Niederwalddenkmal in Rüdesheim am Rhein am 26.5.1963.


Am nächsten Tag war Ankunft in Arlingen bei Pforzheim. Dort gaben die Vogelweider ein Konzert in der neuerbauten Sängerhalle.


Am Sonntag gab es noch einen Halt in Laupheim, wo man die Freunde der Concordia besuchte.


Der Männerchor Concordia Laupheim.


Vorarlberger Nachrichten 18.6.1963



Dornbirner Gemeindeblatt 15.9.1963


Dornbirner Gemeindeblatt 27.10.1963


Hochzeitsständchen für Karl Vonach im Grünen Baum.


Gasthaus zum Grünen Baum, Vordere Achmühlerstrasse 38.



Dornbirner Gemeindeblatt 12.1.1964


Die Vogelweider beim Konsum Ball in der Messehalle.



Vorarlberger Nachrichten 13.1.1964


Dornbirner Gemeindeblatt 29.3.1964


Erstmals sangen die Vogelweider öffentlich das Lied "La Montanara". Die Noten erhielten sie mit einer persönlichen Widmung vom Coro della SAT aus Trient. Das italienische Lied von Toni Ortelli aus dem Jahr 1927 wurde später von Luigi Pigarelli für den Trientiner Bergsteigerchor Coro della SAT arrangiert.



















Bei diesem Frühjahrskonzert wurden den beiden Komponisten Georg Hering-Marsal und Prof. Artur Kanetscheider die Ehrenmitgliederschaft verliehen.


Das offizielle Bild mit der neuen Uniform.


v.l.n.r.1. Reihe: Karl Brida, Karl Platzgummer, Georg Hering-Marsal, Prof. Artur Kanetscheider, Richard Della Chiava, Franz Hanspeter. 2. Reihe: Reinhold Alber, Norbert Müller, Werner Wohlgeannt, Josef Böckle, Werner Gmeiner, Günterf Rümmele, Josef Oberhuber, Richard Wagner, Peter Vogt. 3. Reihe: Elmar Ölz, Toni Hagspiel, Karl Vonach, Armin Ölz, Luis Hanspeter, Josef Hanspeter, Artur Ploner, Siegfried Oberhuber, Adolf Amort.


Vorarlberger Nachrichten 8.4.1964



Vorarlberger Nachrichten 29.4.1964


Dornbirner Gemeindeblatt 3.5.1964


Ankunft der Flonheimer vor dem Gasthaus zur Goldenen Birne (heute Hypo Bank) auf dem Rathausplatz. In den oberen Zimmern logierten damals die Musiker des Rundfunkorchesters.


Vorarlberger Nachrichten 12.5.1964


Am Freitag Abend hatten die Flonheimer mit den Vogelweidern einen gemütlichen Abend im Weissen Kreuz in Dornbirn. (rechts das Stadtmuseum).


Vorarlberger Nachrichten 26.5.1964


Am 31.5.1964 nahmen die Vogelweider am Sängerfest in Rankweil teil.


Im Juni 1964 gab es das erste Fußballspiel der Vogelweider gegen den Hatler Liederhort.


Vereinsausflug zu den Königsschlössern in Neuschwanstein am 24.9.1964.


Vorarlberger Nachrichten 7.10.1964


Die Vogelweider wurden von Radio Vorarlberg eingeladen, das 40-Jahr Jubiläum des Studios Dornbirn mitzugestalten.


Vorarlberger Nachrichten 23.11.1964


Theater am Kornmarkt.


Vorarlberger Nachrichten 23.12.1964


Die Vogelweider hatten sich in diesen 15 Jahren mit konsequenten Zielen und fleißiger Probenarbeit zu einem namhaften Männerchor gemausert, der aus der Vorarlberger Chorszene nicht mehr wegzudenken war. Trotz der vielen neuen Musikeinflüssen hatte das Vorarlberger und Tiroler Liedgut einen festen Platz im großen Musikreigen.


Hier endet der 1. Teil der Vogelweider Zeitreise. Man darf schon auf den 2. Teil gespannt sein.


Ich darf mich recht herzlichen bedanken bei:


Kom.Rat Prof. Hans Hammerer für die Bereitstellung von Bildern und Informationen

Mag. Hanno Platzgummer für die Bereitstellung von Bildern und Informationen aus dem Privatarchiv Platzgummer

Markus Lubenik vom Nachfolgechor MANN O MANN für die Bereitstellung von Bildern, der Chronik und den Informationen

Norbert Rümmele (ORF Archivar in Ruhe) für die Informationen

Gilbert Hämmerle (ORF Archivar) für die Informationen

Armin Ölz für die Bereitstellung von Bildern und Informationen

Peter Gantner für die Bereitstellung von Bildern und Informationen

Harald Rhomberg und Viktor Glatz vom Stadtarchiv Dornbirn für die Bereitstellung von Bildern und Informationen

Mag. Harald Eberle von der Landesbibliothek für die Bereitstellung der Zeitungsartikel und der Bilder aus Volare.


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Danke für Ihre Aufmerksamkeit und viel Spass beim Schmökern, Schwelgen und Schmunzeln.


Ihr Klaus Riezler

Der Archiv Blog von Klaus Riezler ist ein Medium des Egger Kulturvereines





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2 Kommentare

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Hallo Klaus,

gratuliere für diese umfassende Arbeit - nach einer ersten Durchsicht bin ich überwältigt.

Gruß,

Peter Gantner


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Gast
07. Aug.
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Vielen Dank, lieber Peter

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