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Felsenkeller - Let's Fetz! Teil II

Im Berghof Fetz am Bödele ging alles seinen gewohnten Gang. Albert Fetz war weiterhin Gastgeber und Schischulleiter, Frau Gertraud arbeitete in der Küche, Barbara war in der Marienbergschule in Bregenz und Franz war noch beim Bundesheer.

 
 

Barbara Fetz erholt sich zuhause vom Marienberg-Alltag in Bregenz.



Dornbirner Gemeindeblatt 14.1.1968


Dornbirner Gemeindeblatt 25.2.1968


Bezegg Buono mit Hans Fetz, Alois Fritz, Jodok Fink, Alois Ritter.


 

Nach dem Militärdienst wollten Franz Fetz und seine Kollegen wieder an die Côte d'Azur. Sie schrieben unzählige Stellengesuche. Sie bekamen nicht einmal eine Antwort. Franz Pfefferkorn wusste von Lecher Kollegen, die auf den Bermudas arbeiteten. Nun bewarb man sich dort. Tatsächlich erhielten Franz Pfefferkorn und Franz Fetz eine Zusage vom Elbow Beach Hotel in Hamilton. Vater Albert wusste von alledem nichts und war 'not amused'.


Beide bekamen eine Anstellung als Busboy (Hilfskellner).


Der Chef de Rang mit seinen zwei Busboys (Franz rechts) bedienen die College Girls.


Die Elbow Beach.


Auf den Bermudas sah Franz Fetz Mongo Santamaria live.

 
 

Dornbirner Gemeindeblatt 28.7.1968


1968 wurde das 'Lädele' im Berghof Fetz auf SB umgestellt.

 

Der Nikolaus im Berghof Fetz.


Metzger Müller mit Frau, Albert Fetz, Herr und Frau Fessler.

 

Dornbirner Gemeindeblatt 9.2.1969


Die Rogledis mit Johnny Moosbrugger, Elmar Moosbrugger, Peter Jochum, Sepp Moosbrugger.


Albert Fetz in seinem alljährlichen Standard Faschingskostüm.


 

Die Bezegg Buobo im Hirschensaal bei der Familie Marxgut.


 

Franz Fetz auf den Bermudas mit seiner Flower Power Vespa.


 

Dornbirner Gemeindeblatt 25.5.1969


Gabriele Getsch, Mellau, dahinter Erich Behmann, Egg und Gertraud und Albert Fetz.


 

Franz Fetz auf den Bermudas.


Franz Fetz verbrachte insgesamt 2 Jahre auf den Bermudas. In zwei Jahren hatte er eine Woche frei. Er flog mit seinem Kollegen Jimmy nach New York City.


Auf dem Empire State Building.


 

1969 kam es zum Zerwürfnis zwischen Schischulleiter Albert Fetz und seinem Lanzeitschilehrer Lothar Fetz. Man musste vors Schiedsgericht und dort schlug man Lothar Fetz vor, die Schischule Schwarzenberg zu gründen. Diese Schischule entstand dann auch 1970.


Nun war es für Albert Fetz an der Zeit, dass sein Sohn Franz nach Hause kam. Er sollte den staatlichen Schilehrer machen und die Schischule am Bödele übernehmen. Franz folgte und fuhr auf dem Bödele mit seinem im Voraus bestellten neuen MGB Sportwagen vor (im British Racing Green, versteht sich).

 

Die Überraschug war gelungen. Franz machte die Schilehrerkurse bei Stefan Kruckenhauser und bei Franz Hoppichler und übernahm die Schischule Bödele 1970.

 

Franz Fetz war nun Schischulleiter und Barbara arbeitete im Laden im Berghof Fetz.



Mitarbeiter mit Barbara Fetz im Felsenkeller.


 
 

Nur von der Schischule alleine konnte Franz nicht leben, ausserdem brauchte er auch ein Betätigungsfeld im Sommer. Sein Vater bot ihm an, den Felsenkeller auf eigene Rechnung zu führen. Aber halt im gewohnten Stil mit dem wöchentlichen Zithermusiker in der Saison. Mit dem konnte Franz überhaupt nichts anfangen.


Er kannte die Diskotheken von Südfrankreich und den Bermudas, wo man längst die neuesten Hits von den Plattentellern spielte. Vater Albert war verärgert und Mama Gertraud versuchte zu vermitteln. Franz packte seine Eltern ins Auto und man besuchte den Scotch Club im Hotel Kristberg in Lech und man fuhr in die Grub nach Lindau und besuchte die Crazy Alm. Albert und Gertraud verstanden nun erst recht die Welt nicht mehr. Danach war zunächst Funkstille in der Familie Fetz.


Die Familie Fetz 1970.


 

Bewegung in die Sache kam erst, als von einem Tiroler Diskothekenbauer ein Prospekt ins Haus flatterte. Er konnte Albert Fetz überzeugen, dass man damit sehr wohl Geld verdienen konnte.


Nun bestellte man die Musikanlage. Der Felsenkeller wurde adaptiert. Der Eingang wurde nach hinten verlegt und eine Lüftung wurde eingebaut.

 

Der Felsenkeller von Franz Fetz eröffnete in einer Zeit, wo in fast allen Bregenerzwälder Gemeinden zur Saisonszeit Tanzkapellen in Gasthäusern auftraten. Auch Dornbirn und das Vorarlberger Unterland hatten eine guten Auswahl an Dancings, wo Spitzenkapellen auftraten.

Ich erinnere mich an die Tanzbar Wagner in Dornbirn oder an die Postbar in Bregenz.


Was war so los im Ländle am 4.7.1970, als auf dem Bödele eine neue Zeitrechnung begann?


Am 4.7.1970 eröffnete die erste Discothek (man wählte die britische Schreibweise) im Bregenzerwald.


Franz Fetz hat den Puls der Zeit erkannt und der Felsenkeller hob ab wie eine Rakete.


Anfänglich musste man noch das Publikum aussortieren. Das Verhältnis Ländler : Wälder war 9 : 1. Franz und Barbara bedienten nun im Felsenkeller. DJ Walter aus Dortmund sagte die Platten vorher an, wie man es von den Tanzkapellen gewohnt war. Es wurden Musikblöcke mit Pausen gespielt.



Als der DJ einmal ausfiel, musste Franz an das Musikpult. Er war nie ein Mann vieler Worte. Er spielte die Musik mit Übergängen Non-Stop. Das war ein Novum in Vorarlberg damals. So hatte es Franz im Ausland gesehen und so machte es Franz fortan an 6 Abenden die Woche.



Franz brachte viele Platten von den Bermudas mit, die man in Österreich gar nicht kannte.

Speziell die schwarzen Plattenlabels von Tamla Motown und Atlantic Records kannte man in Österreich so gut wie gar nicht.

 
 

Ab sofort ging im Felsenkeller die Post ab.


Ich darf auch noch anmerken, dass sich der Wintertourismus ab Mitte der 1960er Jahre mehr und mehr in den hinteren Bregenzerwald verlagerte. Neue Schigebiete entstanden, oft mit Sesselliften wie in Damüls, Schoppernau, Warth und Andelsbuch. Eine Ausnahme war sicherlich Egg, denn auf der Schetteregg stand ab 1959 die erste Sessellbahn im Bregenerzwald.


Eigentlich ein Paradoxon, denn in der Gemeinde Schwarzenberg standen zu dieser Zeit mehr Schilifte wie in jeder anderen Bregenzerwälder Gemeinde.

 

Auch das Corporate Design musste passen. Der von Franz gemalte Schriftzug auf seinem MGB.


Das Bödele wurde zum Nah-Erholungsraum mit Tagestouristen aus dem Dornbirn und Schwaben. Besonders die Dornbirner lieben 'ihr' Bödele bis heute.

 
 

An Weihnachten 1970 ging der Haldenlift in Schwarzenberg in Betrieb. Wieder war Albert Fetz einer der Kapitalgeber. In diesem schneearmen Winter ging der Lift erst am 22.2.1971 in Betrieb.


Nach dem anfänglichen Kiosk bei der Talstation ließ die Gesellschaft 1971 ein Gebäude errichten. Im ersten Stock wurde 'The Tudor Pub' eröffnet. Die Einrichtung kam in zwei Lastzügen aus England. Erster Pächter war damals Elmar Erath aus Gaissau.



Anfänglich als Speiselokal gedacht, entwickelte sich das Pub schon bald zum Nachtlokal.


 

Bis Ende 1971 hatte Franz sein Stammpublikum beisammen und die Post ging ab im Felsenkeller. Das war gut so, denn an Silvester 1971 eröffnete die Tanz Tenne in Mellau. Nun traten dort an 6 Abenden die Woche Spitzenkapellen auf. Auch die 'Ländler' hatten die Tanz Tenne für sich entdeckt. Nach und nach gab es kaum noch Lokale im Bregenzerwald wo regelmäßig Tanzkapellen spielten.



 

Legendär waren die Faschingsparties im Felsenkeller. Franz Fetz mit dem Schlagersternchen Elfi Graf aus Dornbirn.


Barbara Fetz (rechts).



Inseriert hat Franz, wann überhaupt, im Dornbirner Gemeindeblatt. Leider ist dies nach Jahr 1969 noch nicht digital erhältlich.

 
 


Das neue Logo.



 

Eine Original Speisen- und Getränkekarte.

Die Getränke in diesem alten Schuppen waren damals teurer wie in der nagelneuen Tanz Tenne in Mellau.



 

Barbara Fetz (links) und Franz Fetz (Mitte).


 

Gemeindeblatt 30.6.1972


 

Schon bald gab es neue Diskotheken im Land. Der Wintergarten in Feldkirch, die Linie Acht in Lustenau, später der Sender in Dornbirn.

 

Der Nikolaus besuchte auch den Felsenkeller.

 
 

Barbara Fetz und Klaus Spiegel.


 

Felsenkeller Stammgäste im Skorpion geboren: oben: Klaus Spiegel, Rosi Stohs, Elfie Graf, unten: Erwin Köb, Wilfried Kees, Dr. Klaus Grubhofer.


Vorarlberg Tageszeitung, Titelseite 1972.


 



 

Das Felsenkeller Stammgäste Schirennen.



 

Immer auf der Suche nach ausgefallener Musik besuchte Franz 1973 die Funkausstellung in Berlin. Dies war damals gar nicht so einfach, denn man brauchte ein Visum für die DDR. Dort traf er ein paar 'total durchgeknallte' New Yorker. Unter ihnen war auch Lewis Alan Reed. Dieser erzählte ihm, dass er mit seiner Gruppe 'Velvet Underground' im Village in New York City aufgetreten sei, der Erfolg sei aber mäßig gewesen. Mit der Hilfe von David Bowie habe man im vergangenen Herbst ein Album produziert. Nun lief es besser. Er gab ihm eine Singleauskoppelung. Für den europäischen Markt reiche es allerdings noch nicht, deshalb sei man in Berlin.


Franz hatte in Berlin Lou Reed getroffen und war sicher einer der Ersten in Österreich, der diesen späteren Welthit im Felsenkeller spielte.


 
 

Franz Fetz am DJ Pult.





 
 

Die Schischule Bödele von Franz Fetz.


 

....und immer wieder Parties im Felsenkeller.



 

Vorarlberger Nachrichten 14.4.1973


Franz Fetz (rechts).

 

An der Gitarre Bartle Omerzell, Egg und im karierten Hemd Hermann Stadelmann, Alberschwende.


 
 

Die Transvestiten Party. Barara Fetz (rechts).





 

Ich war 1973 erstmals im Felsenkeller. Als Musikverrückter glaubte ich damals alles zu kennen, was man so auf Radio Luxemburg hörte. Nun merkte ich, ich kannte gar nichts. Titel für Titel habe ich mir aufgeschrieben. Am nächsten freien Tag bin ich mit dem Wälderbähnle nach Bregenz gefahren. In der Kaiserstrasse war das Plattengeschäft Stemberger. Ein älteres, freundliches Ehepaar war hinter dem Tresen. Sie schauten geduldig alle ihre Listen durch, bestellen konnte ich nicht eine einzige Single. Sie waren ganz einfach in Österreich noch nicht erhältlich.

 
 

Der Felsenkeller Besuch hatte seinen Preis.


Porsche - Klaus - aus.


Hannes Schenkenbach's erste Flugversuche.


Bayrische Niere - halbdurch.


Mini Cooper, Bj.1966, leicht beschädigt, wird günstig abgegeben.


Bei allen gezeigten Unfällen gab es keine Verletzte.

 

Die Stammgäste feierten 1991 eine Revival Party. Damals wurden die obigen Bilder zusammengetragen. Gott sei Dank, ansonsten gibt es kaum Bildmaterial vom Felsenkeller.



Die Bilderbuch Einleitung beschreibt sehr gut den Zeitgeist von damals.


Die Mitglieder des Skorpion Clubs.


 

übrigens....Der Käfer von Franz Fetz hat überlebt.


Vorarlberger Nachrichten 11.5.1974


 


 

1975 tagte der Familienrat auf dem Bödele. Auf Grund seiner Ausbildung sollte Franz den Hirschen übernehmen und Barbara den Berghof Fetz. Franz sagt heute, er sei gerne nach Schwarzenberg gegangen, Barbara behauptet das Gegenteil.


Barbara hatte keine Angst, den Berghof Fetz zu übernehmen, aber der Felsenkeller bereitete ihr schlaflose Nächte. Sie kannte sich mit der gespielten Musik nicht aus. So stellte sie Aushilfe-DJs an. Franz hatte hier besonders grosse Fußstapfen hinterlassen.


Franz (links) behielt seine Schischule weiterhin.


Eines sei an dieser Stelle gesagt. Wir alle kennen das Bödele nur an sonnigen Tagen. Das der Wirt bei längeren Schlechtwetterperioden alleine am Tisch sitzt, kommt uns meist nicht in den Sinn.

 

Es ist bemerkenswert, Franz Fetz, der das Moderne liebte, sich im Hirschen auf die Wurzeln des Hauses konzentrierte. In dieser Zeit verschwanden viele alte Gasthäuser im Bregenzerwald und viele andere wurden zu Hotels umfunktioniert. Franz tat genau das Gegenteil.

Er baute das geschichtsträchtige Haus, in dem der bayrische König Max II und Dichter Eduard Mörike abgestiegen waren, zurück. Die Stuben Täfer waren mit weisser Farbe übermalt worden. Er ließ die Stuben sandstrahlen und sie wieder im alten Glanz erstrahlen.


Franz ließ Bäder in die Zimmer einbauen. Mit Hubert Kutzer (Hüben) hatte er einen guten Architekten gefunden. Mit den damaligen Kreditzinsen von 12 Prozent, hatte man ständig das Messer an der Kehle.


Mit der ältesten Ansichtskarte des Hauses, lud Franz zur Neueröffnung des Hirschen - Hotel - Restaurant - Bar, wohlgemerkt.


 
 

Gemeindeblatt 19.9.1975


 

Die Familie Marxgut verabschiedete sich nach der Sommersaison 1975 und pachtete den Gasthof Hittisberg in Hittisau.


Gemeindeblatt 17.10.1975


 

Gemeindeblatt 14.1.1977



Gemeindeblatt 28.1.1977


Das Trio Mellau mit Mandy Bischof, Sigi Felder und Erich Lehner.


Gemeindeblatt 7.10.1977


 

Der Felsenkeller hatte nun nur noch freitags und samstags geöffnet.


Den ersten Stammhalter in der Familie Fetz lieferte Barbara. 1977 erblickte Sohn Philipp das Licht der Welt.


 

Die Familie Simma verabschiedete sich im Alpenhotel und neue Pächter wurden Ernst und Ingrid Scalet aus Andelsbuch.


Gemeindeblatt 2.12.1977


 

Gemeindeblatt 27.1.1978


Franz mit der damaligen Freundin Therese Hirschbühl.


 

Gemeindeblatt 30.6.1978


Franz mit seinen Eltern im Hirschen.


 
 

Im Sommer 1978 arbeitete mein guter Freund Heinz Moosbrugger aus Au nach der 'endlich abgeschlossenen' Matura im Berghof Fetz.


Im Herbst machte er einen mehrwöchigen Hotelmanagement Kurs in der Villa Blank in Innsbruck. Während dieser Zeit fuhr er oft mit dem Egger Eugen Burtscher nach Innsbruck, der dort Medizin studierte.


Heinz brachte Eugen als DJ in den Felsenkeller. Er hatte eine feines Gespür und genau meinen Musikgeschmack.


Heinz hatte mittlerweile ein Auge auf Barbara geworfen und schon bald waren sie ein Paar.


 

Felsenkeller im Fasching 1979



 

Der neue Logoauftritt im Hirschen. Aber das allein sollte nicht genügen. Die Gemeinde Schwarzenberg hatte ganz einfach die touristische Welle der späten 60er und 70er Jahre verschlafen. Vielleicht wollte sie das auch? Das bekam auch Franz zu spüren. Er versuchte das Restaurant mit kulinarischen Aktionen zu beleben.


Gemeindeblatt 13.7.1979


Gemeindeblatt 9.11.1979


 

Im Erdgeschoss hinter der Gartenbank war zuerst der Head-Shop, dann die Rumpelkammer und dann die verrückte Nudelbar untergebracht.


 
 

Auf Anraten von Rechtsanwalt Dr. Otmar Simma pachtete Franz Fetz das Café Weiss in der Dr. Anton Schneider Strasse in Bregenz. Hier eröffnete er nach einer Umbauphase 1980 sein 'Le Bistro'.


Vorarlberger Nachrichten 24.5.1980


Für den Hirschen engagierte er die Schwarzenbergerin Steffi Steurer als Directrice und mit Pia Bösch hatte er ohnehin eine perfekte Servieleiterin.


Im Mai 1980 eröffnete Franz Fetz das neue Lokal. Er war bei den Gäste und in der Küche war seine Freundin Therese. Übernacht wurde es zum Erfolg. Je später der Abend, umso lauter die Musik war das Credo von Franz.


Bis spät in die Nacht hinein konnte man hier essen und trinken. In der Festspielzeit war es schwierig, die 1:00-Uhr Sperrstunde einzuhalten. Anfangs war der Umsatz im Le Bistro größer, wie im Hirschen. Es gab Beschwerden von Anrainern und die nichtvorhandenen Parkplätze waren auch nicht hilfreich. Dann verlegt man die Sperrstunde auf 24:00 Uhr.


 

Bardame Brigitte Riegler an der Bar im Hirschen.


 

Am 6.10.1980 haben Heinz Moosbrugger und Barbara Fetz sich getraut.


Geheiratet wurde in der Marienkapelle auf dem Bödele.



Gefeiert wurde am Abend ausgiebig im Hirschen. Directrice Steffi Steurer (rechts).


Albert und Gertraud Fetz liessen sich auf dem Bödele im Eixer ein Haus bauen und verabschiedeten sich in den wohlverdienten Ruhestand.


Heinz und Barbara übernahmen nun offiziell den Berghof Fetz und den Felsenkeller.

 

Gemeindeblatt 13.2.1981


 

Am 1.4.1981 hat Brigitte Riegler die Rumpelkammer übernommen. Hier mit ihrer Schwester Mara.


 
 

Am 26.4.1981 kam auf dem Bödele Sohn Johannes zur Welt.


Am selben Tag rollte der Bagger an. Heinz und Barbara engagierten den Architekten Leopold Kaufmann aus Bezau. Im hinteren Bereich entstand ein neuer unterkellerter Restaurantbereich. Der gesamte Restaurantbereich wurde erneuert.



 

1981 besuchte Gymnasium Direktor von Egg Reinhold Renner Franz Fetz im Hirschen. Rinner wollte mit der Jeunesse Musicale einen Abend im Hirschen machen. Damals kam es zum ersten Auftritt des Ausnahme-Jazz Musikers Oscar Klein. Daraus entstand eine langjährige Freundschaft.


Vorarlberger Nachrichten 3.4.1981




 

Auch Romano Mussolini trat im Hirschen zusammen mit Oscar Klein auf.

 

Franz knüpfte in Bregenz gute Kontakte mit der Kulturszene. Als im Festpielsommer 1981 Westside Story gespielt wurde, besuchte ihn ein Teil des Ensembles, darunter auch Dagmar Koller. Sie spielte die 'Anita' in Westside Story.




Festspielpräsident Günter Rhomberg.


Vorarlberger Nachrichten 8.8.1981


Hier darf ich anmerkten, dass ich die Original Anita, die 1961 einen Oscar als Beste Nebendarstellerin gewonnen hat, 1994 an meinen Tisch auf der Silver Cloud einladen durfte.


Jerry Orbach (der spiessige Vater im Film Dirty Dancing) mit Gattin, moi, Rita Moreno mit Gatten, Tochter und Schwiegersohn.


 

Am 15.8.1981 wurde der Berghof Fetz NEU eröffnet.


Heinz mit Philipp im neuen Lokal.


 

Berghof Fetz Programm Herbst 198.


 

Diplomatenempfang im Hirschen mit Therese Hirschbühl (links).

 
 

Gemeindeblatt 19.3.1982


Gemeindeblatt 9.7.1982


 

Jazz-Gitte Konzert im Hirschen.


Franz Fetz mit Medienzar Eugen Russ.


 

Gemeindeblatt 16.7.1982


 

Nach dem Fespielsommer 1982 warf Franz schlussendlich das Handtuch in Bregenz. Er war die ständigen Schikanen de Stadt Bregenz leid. Aus dem Bistro wurde das Amici von Martin Breuss, Sohn vom Adlerwirt in Damüls und danach das Neubeck.


 

Gemeindeblatt 10.9.1982


Am Freitag Abend im Saal.



Am Sonntag beim Frühschoppen.




 

Gemeindeblatt 12.11.1982


Franz Fetz war von Beginn an über viele Jahre Pächter des Angelika Kaufmann Saales.

 

1983 im Frühsommer.


 

Am 3.4.1983 kam im Berghof Fetz Tochter Katharina zur Welt.


 

Gemeindeblatt 15.7.1983


Oscar Klein mit Jerry Ricks im Hirschensaal.


 
 

Franz Fetz darf die Familie Girardelli zu seinen Freunden zählen. Es war Helmut Girardelli, der Franz empfahl, die Küche im Hirschen in den Keller zu verlegen.


Marc Girardelli mit Mutter Kriemhild nach dem Sieg des ersten Gesamtweltcups im Slalom 1984.


 

Gemeindeblatt 10.5.1985


 

Wie der Chef der Deutschen Bank Alfred Herrhausen in den Hirschen kam. Die Eltern seiner Frau Traudl Baumgartner hatten auf der Seewarte am Bödele ein Haus. Franz kannte Traudl aus seiner Kindheit am Bödele. Nun verbrachten sie oft den Urlaub auf dem Bödele.



Aus diesem anfänglichen Besuch entstand eine tiefe Freundschaft zwischen Franz und Alfred Herrhausen. Herrhausen lud unter anderen auch Bundeskanzler Kohl und den Daimler Chef Edzart Reuter in den Hirschen ein. Es traf Franz persönlich hart, als Herrhausen einem feigen Bombenattentat 1989 zum Opfer fiel, das nie restlos aufgeklärt wurde.

 

 

Brigitte Riegler von der Rumpelkammer mit Hirschen Directrice Steffi Steurer im Metzgerstüble in Mellau mit Sophie Broger und Bella Wüstner.


 

Gemeindeblatt 2.8.1985


 

Johannes, Katharina und Philipp Moosbrugger.


Am 19.8.1985 fuhr Heinz Moosbrugger nach dem Feierabend mit seinem Motorrad nach Schwarzenberg in die Rumpelkammer. Auf dem Nachhauseweg passierte das tödliche Unglück.