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Schützenfest mit Schweden-Schiessen in Egg


Noch bis September läuft diese Ausstellung im Egg Museum, die vom rührigen Obmann Andreas Hammerer und seinem Team zusammengestellt wurde. Kuratiert wird die Ausstellung von Anna K. Hammerer. Dem Besucher wird dabei anschaulich gezeigt, dass wohl die Schlacht an der Roten Egg im Jahr 1647 ins Reich der Legenden gehört und das die weisse Juppe erst sehr viel später entstanden ist. Aber wie das Egg Museum das sehr gut darstellt, ist das auch nicht wirklich so wichtig. Jedenfalls hat die weisse Juppe bis heute Bestand und das ist gut so.



 

Die Ausstellung 'Wehrhafte Wälder Wiebôr' ist sehenswert.

Auch ich habe mich auf die Suche nach weissen Jüpplerinnen gemacht, die ich meinen Blogger Freunden noch nicht gezeigt habe. Fündig geworden bin ich in der Landesbibliothek in Bregenz. Wiederum war es der 'rasende Pressefotograf' auf seiner Vespa, Oskar Spang aus Bregenz, der mir helfen konnte.


Oskar Spang vor seinem Geschäfts-Kiosk in Bregenz um 1970.


Alle in Vorarlberg kannten den Pressefotografen Oskar Spang (1921-2003), der mit seiner Leica überall dort erschien, wo es Bemerkenswertes zu berichten gab. Als freier Fotograf bediente er die lokale aber auch die internationale Presse mit Bildmaterial, das sich über den Zeitraum von 1949 bis in die 90er Jahre erstreckt. Seine thematischen Schwerpunkte waren die Politik, der Sport und die Kultur, und hier besonders die Bregenzer Festspiele. Oskar Spang vermachte noch zu Lebzeiten sein umfangreiches Archiv (ca. 500.000 Negative) teilweise dem Stadtarchiv Bregenz und der Vorarlberger Landesbibliothek, die nun mit der Digitalisierung und Veröffentlichung begonnen haben.

 

1957 fand in Egg das 300-Jahre-Jubiläums-Gedenkschiessen um die Schlacht an der Roten Egg statt. Aufmerksame Leser stellen fest, dass das Ereignis, wenn überhaupt, bereits vor 310 Jahren stattgefunden hat.

Eigentlich hatte man Fest bereits 1947 geplant. Dies konnte auf Grund der französischen Besatzungsmacht damals nicht durchgeführt werden.


Und wie schon angedeutet, Oskar Spang hat das Ereignis fotografiert.

 

Das Schützenfest war eigentlich für den 1. September 1957 angesetzt, musste aber wegen dem schlechten Wetter um eine Woche verschoben werden.


Sonntag 8.9.1957.

Nach der Fahnenweihe in der Kirche begann der Festzug zum Schießstand an der Hub.


Der Musikverein Egg mit Kapellmeister Leo Weidinger.



v.l.n.r.: Fähnrich Albert Hammerer, Ehren-Oberschützenmeister Kaspar Hammerer, Ehren-Oberschützenmeister Anton Rechensteiner.



Die Jüpplerinnen links von vorne nach hinten: Traudl Bereuter Hub, Annele Schneider (Danninger) damals Gerbe. Rechts von vorne nach hinten: Barbara Hammerer Grund, Annele Hammerer Roßhag, Irmgard Meusburger Hub.



Die Jüpplerinnen links von vorne nach hinten: Theresia Schwärzler Ronacker, Traudl Bereuter Hub, Annele Schneider (Danninger) Gerbe. Rechts von vorne nach hinten: Barbara Hammerer Grund, Irmgard Meusburger Hub.


Fahnengottle Herma Sutterlüty (Hansores) Hub mit Luzia Schneider Hof und Albert Hammerer Grund.


Dritter von links, etwas hinten: Kaspar Sutterlüty (Hansores).



Auf der Fahne ist gut leserlich, dass die Fahnenweihe eigentlich am 1. September stattfinden hätte sollen.


Oberschützenmeister Hans Schneider (Jösles Hans) auf der Ochenstiege. Vor der Stiege: Ludwig Waldner.


Befestigung der neuen Fahne am Mast.



Obmann des Vorarlberger Schützenbundes Hans Redler.



Vorbei am Sutterlüty Laden an der Hub.





Das Fahnengottle auf dem Landauer (ausgeborgt in Schwarzenberg).


Festwiese an der Hub.


Der Musikverein Egg.


Die Jüpplerinnen mit dem Fähnrich und dem Fahnengottle.




Annele Hammerer (Bertolini) und Herma Sutterlüty (nach Rankweil verzogen).



v.l.n.r.: Hubert Hammerer mit Vater Kaspar Hammerer, Jüpplerinnen, Fähnrich Albert Hammerer, Fahnengottle Herma Sutterlüty und Oberschützenmeister Hans Schneider.


Auswärtiger Verein.



Hans Schneider.


 

Die sogenannte Schwedenfahne wanderte nun in das Egger Heimatmuseum, dass seit 1952 im Tanzhaus Platz fand.


 

Vorarlberger Nachrichten 9.9.1957


Vorarlberger Nachrichten 10.9.1957


 

Die Schützengilde Egg datiert zurück bis ins Jahr 1782 und gehört mit dem Handwerkerverein zum ältesten Verein unserer Marktgemeinde.


Die sportlichen Erfolge (Auszug aus dem Heimatbuch).


Olympiasieger Hubert Hammerer mit Vater Kaspar, der kurz danach verstarb.


 

Ich möchte mich recht herzlich bedanken für die Informationen bei Theresia und Jos Schneider Egg, Klebern und bei Annele und Hans Bertolini Egg, Roßhag.

 


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Alle meine Blog Beiträge sind unentgeltlich. Aber ich würde mich sehr über einen Besuch in meiner kleinen Bar in Egg, Großdorf freuen.


Klaus Riezler.

 
 





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